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Allgemeines:
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Allgemeine Informationen zu Kirschen, deren Herkunft und Nährwert.
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Allgemeines
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Die Kirsche gehört zum Steinobst und damit zur Gattung Prunus. Sie bildet langstielige, kugelige Früchte und ist mit ihren Wildformen in den gemäßigten Zonen Asiens und Europas schon seit vorgeschichtlicher Zeit heimisch. Bereits in der Jungsteinzeit wurden diese Wildformen denn auch gesammelt. Die veredelten Süß- und Sauerkirschen stammen vermutlich beide von diesen wilden, gemeinsamen Ahnen ab. Die Heimat der kultivierten Sorten liegt aber vermutlich im Kaukasus und in Kleinasien. Aus diesem Raum brachte jedenfalls 74 v. Christus der für seinen feinen Gaumen bekannte römische Feldherr Lucullus ("lukullische Genüsse") die ersten Bäumchen mit nach Rom. Zunächst kam wohl die veredelte Süßkirsche und erst später die Sauerkirsche in unseren Raum. Nördlich der Alpen wurden die veredelten Kirschen dann ebenfalls von den Römern eingeführt. Die heutigen, kultivierten Sorten unterteilt man grob in folgende Gruppen:
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S Ü ß K I R S C H E ( P R U N U S A V I U M )
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Süßkirschen werden in hunderten von Sorten kultiviert. Sie sind ausgereift meist von roter oder schwarzer - seltener auch von gelber - Farbe. Ihre Wildform ist die sogenannte "Vogelkirsche". Die Blätter der Süßkirsche sind länglich und größer als jene der Sauerkirsche. Süßkirschen fruchten entlang von sogenannten Buketttrieben (es sind dies abgeschlossene zweijährige Triebe mit kleinen Seitenspießen). Die im Volksmund übliche Unterscheidung in "Knorpelkirsche" oder "Herzkirsche" rührt von der Form bzw. der Festigkeit der Frucht her. So gibt es weichfleischige und knackige Früchte, die herzförmig, nierenförmig oder rundlich sind. Die frühen Sorten sind dabei meist etwas weicher als die späten. Die Blütezeit der Süßkirsche findet bei uns zwischen dem 10. und 25. April (je nach Sorte und Vegetationsstart unterschiedlich) statt. Entsprechend der Reifezeit werden die Süßkirschen einzelnen "Kirschenwochen" (KWs) zugeteilt. In unseren Breiten werden Süßkirschen von Anfang Juni (KW 1) bis Ende Juli / Anfang August (KW 9/KW 10) geerntet.
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S A U E R K I R S C H E / W E I C H S E L ( P R U N U S C E R A S U S )
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Sauerkirschen kommen als rot-, braun und schwarzfrüchtige Sorten vor. Weichseln oder Morellen haben einen stark färbenden, dunklen Saft. Sie sind insbesondere in Form der Schattenmorelle am weitesten verbreitet. Die Amarellen dagegen sind heller. Sauerkirschen werden vor allem für Kompotte, Konfitüren, Kuchenbelege und in der Schapsbrennerei verwendet. Sauerkirschen fruchten an den einjährigen Langtrieben.
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K L E I N E F R U C H T - G R O S S E R I N H A L T !
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Kirschen enthalten eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben, um für die täglichen Herausforderungen gerüstet zu sein.
Im Einzelnen sind das: Mineralstoffe (Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium) Vitamine (A, B1, B2, B6, C, E, Folsäure) Spurenelemente (Eisen, Bor)
Positiv hervorzustreichen sind auch die sogenannten "sekundären Pflanzenstoffe". Dazu zählen Carotinoide und Phenole, die als Antioxidantien vor allem die körpereigene Stressbekämpfung fördern und darüberhinaus auch entzündungshemmend wirken. Auch die - als schmerzlindernd bekannten - roten Pflanzenfarbstoffe (Anthozyane) zählen zu dieser Gruppe. Antioxidantien wirken den für den Körper schädlichen "freien Radikalen" entgegen und helfen somit auch, ersthafteren Krankheiten (Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Krebs, grauer Star etc.) vorzubeugen.
Um sich das Ganze besser vorstellen zu können, kann man sich als Faustregel merken: Bereits 20 Kirschen können eine Aspirintablette ersetzen - und das ohne Nebenwirkungen!
Die Kirsche zählt - zusammen mit der Johannisbeere - zu den gesündesten Früchten überhaupt!!
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